11. Symphoniekonzert

Musik Punkt 10 am 10. März

Boulanger und Prokofjew
presented by LEGATO

Diese öffentlichen Generalproben verstehen sich als eigene Veranstaltung und finden immer an einem Donnerstagvormittag statt: Der / Die Dirigent*in begrüsst das Publikum und im Anschluss erklingt das Hauptwerk des Abendkonzerts. Die Reihe ist auch im Abonnement erhältlich.

Programm

Lili Boulanger (1893–1918)
D’un soir triste (1917 / 18) (12′)

Sergej Prokofjew (1891–1953)
Symphonie Nr. 7 cis-Moll op. 131 (1951 / 52) (30′)

Dirigentin

Alevtina Ioffe


Konzerte am 10. und 11. Juni

Als Lili Boulanger im Alter von nur 24 Jahren starb, hinterliess sie ein schmales, aber gewichtiges Œuvre – darun­ter die 1918 auf ihrem Totenbett komponierten ­Impressionen eines Morgens und Abends. Zeitgleich komponierte Sergej Prokofjew sein drittes Klavierkonzert, das in Bern vom jungen russischen Pianisten ­Alexander Malofeev interpretiert wird, einem der viel­versprechendsten Pianisten seiner Generation. Nach der Russischen Revolution hatte Prokofjew sein Glück zunächst im Westen versucht. Doch selbst sein fulminantes drittes Klavierkonzert, 1921 in Chicago uraufgeführt, stiess trotz jazziger Elemente und jugendlicher Frische auf eher verhaltene Reaktionen beim Publikum. So kehrte Prokofjew schliesslich in die Sowjetunion ­zurück. Dort winkten ihm Karrierechancen – für den Preis der künstlerischen Konformität. Sein letztes grosses Werk, die Siebte, entstand im Auftrag des sowje­tischen Kinderfunks. Dmitrij Schostakowitsch lobte: «Wenn man Werke wie ihre siebte Symphonie hört, wird das Leben viel leichter und freudiger.» Am Pult: Alevtina Ioffe, Chefdirigentin der Oper Bern!

Konzerteinführung jeweils um 18:30 Uhr im Salon Bernois



Künstler*innen


Programm

Lili Boulanger (1893–1918)
D’un matin de printemps (1917/18) (06′)

Sergej Prokofjew (1891–1953)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 (1917–21) (32′)

Lili Boulanger (1893–1918)
D’un soir triste (1917/18) (12′)

Sergej Prokofjew (1891–1953)
Symphonie Nr. 7 cis-Moll op. 131 (1951/52) (30′)


Sponsor*innen

Musik Punkt 10

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