Das Abschlusskonzert des GAIA Musikfestivals feiert Hoffnung und Licht: Vertonungen des Nunc dimittis, Pärts Cantus und eine Uraufführung von Xavier Dayer münden in freudevolle Hymnen auf das Leben.

Ein Ende, das zu Neuem inspiriert: Das Abschlusskonzert des GAIA Musikfestivals 2026 rückt die Gedanken der Hoffnung, des Friedens und des Lichtes ins Zentrum. Nach der Entstehungdes Lebens aus der Dunkelheit, richten die Vertonungen des Nunc dimittis von Amy Beach und Arvo Pärt den Blick auf einen friedvollen Abschied, während Pärts Cantus Brittens 50. Todesjahr in ehrenvollem Andenken hält. Die Werke von Peter Sculthorpe und Wojciech Kilar weisen den Weg vom Sterben zum Leben und zur Ewigkeit der Natur. Schliesslich findet auch das Neue seinen Platz, wenn erstmals die Auftragskomposition des Schweizer Komponisten Xavier Dayer gespielt wird. Und so nimmt das Festival mit freudevollen Hymnen «auf das (neue) Leben» seinen Ausklang.

Das Konzert ist als Gesamtwerk durchkomponiert: Bereits beim Betreten des Burgerratssaals wird das Publikum von einer Soundscape aus improvisierten Klängen empfangen. Zu Beginn erklingt ein Gedicht von Gwendolyn Masin, welches direkt in das erste Musikwerk hineinfliesst. Zwischen jedem weiteren Werk des Abends bauen die Musiker:innen Brücken, indem sie mit Improvisationen von der einen in die nächste Komposition überleiten.


Künstler*innen

GAIA Kammerorchester & Vokalensemble tempo d’affetto
Musizierende Vokalensemble: tempo d’affetto
Violine: Daniel Dodds, Eoin Ducrot, Joanne Green, Miriam Helms Ålien, Gwendolyn Masin, PaPaulina Tomczuk
Viola: Martin Moriarty, Julia Wawrowska
Violoncello: Nil Kocamangil, Alfredo Ferre Martínez, Chiara Samatanga
Kontrabass: Lina Humbel
Perkussion: Zoi Argyriou


Programm

Peter Sculthorpe (1929–2014)
aus: Sonata for Strings Nr. 3, «Jabiru Dreaming» (1994)
I. Deciso

Pau Casals (1876–1973)
El cant dels Ocells (Song of the Birds)
für Solocello und Streichorchester

Amy Beach(1867–1944)
Nunc dimittis, op. 8, Nr. 1 (1891)
für Vokalensemble

Arvo Pärt (*1935)
Nunc dimittis (2001)
für Vokalensemble

Osvaldo Golijov (*1960)
Tenebrae (2002)
für Streichorchester

Xavier Dayer (*1972)
Auftragswerk
Uraufführung

Arvo Pärt (*1935)
Cantus in Memoriam Benjamin Britten (1977

PAUSE

Edmund Finnis(*1984)
aus: Streichquartett Nr. 1 «Aloysius» (2018)
IV. Hymn (after Byrd)
arr. für Streichorchester von Edmund Finnis (2023)

Caroline Shaw (*1982)
To the Hands (2016)
für Stimmen und Streicher

Wojciech Kilar (1932–2013)
Orawa (1986)
für Streichorchester

Programmänderungen vorbehalten

Konzert mit Pause
Ca. 2 Stunden 15 Minuten
Pausenverpflegung individuell erhältlich
Apéro im Anschluss