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Von Maria Callas bis Freddie Mercury, von Bellini bis ABBA, von Casta Diva bis The Winner Takes It All, erkundet dieser Clash ein und dasselbe Reich: das der ikonischen Stimmen, der unvergesslichen Klangfarben und der Emotionen, die bis zum Äußersten getragen werden. Denn Oper und große Popmusik teilen dieselbe Intensität: die Vorliebe für Drama, Schwung, Exzess und schutzlos offengelegte Zerbrechlichkeit. Bei Bellini wie bei Queen, bei Verdi wie bei ABBA oder Michael Jackson bedeutet Singen, alles zu geben: aus der Stimme ein Theater zu machen, aus dem Atem eine Spannung, aus dem Wort eine unmittelbare Wahrheit.
Es sind Arien und Lieder, die wir auswendig kennen, Melodien, die uns durchdringen, Stimmen, die wir in einer Sekunde erkennen. Hier begegnet Bizet Dalida, trifft Puccini auf Barbra Streisand, reicht Verdi Whitney Houston die Hand, während Madonna, Kate Bush, Björk oder Amy Winehouse, jede auf ihre eigene Weise, den Glanz der großen lyrischen Figuren fortführen. Die Begegnung zwischen Freddie Mercury und Montserrat Caballé bleibt dafür das perfekte Sinnbild: eine Welt, in der sich Lyrik und Pop in Virtuosität, Theatralik und absoluter Emotion vereinen.
Künstler*innen
Théophile Alexandre, Countertenor
Manon Galy, Violine
Yohan Hennequin, Schlagzeug (von der Band Cats on Trees)
Orchestre de chambre de Toulouse