5. Symphoniekonzert

Sie war die Urmutter aller Netflix-Serien: Prinzessin Scheherazade beendete ihre Geschichten allabend­lich mit einem Cliffhanger, um den blutrünstigen König Schahryâr bei Lust und Laune zu halten. Nikolai ­Rimski-Korsakow widmete der mythischen Erzählerin der ­Märchen aus 1001 Nacht eine üppig-orientalische Tondichtung, die dem erzählerischen Fluss ihrer Geschich­ten folgt. Nicht weniger spannungsgeladen ist das charmant-perlende Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven: Als Konzertstück für gleich drei Solo­instrumente und Orchester nimmt es eine Sonder­stellung im klassischen Repertoire ein. Aber auch im Schaffen Beethovens gilt es als Ausnahmewerk – als  «Intermezzo im französischen Stil» (Leon Plantinga). Wie gut, dass sich in Bern gleich drei französische ­Musikstars dieses Werkes annehmen: Geiger Renaud Capuçon, Cellist Edgar Moreau und Pianistin Hélène Mercier! Am Pult: Chefdirigent Krzysztof Urbański.

Konzerteinführung jeweils um 18:30 Uhr im Salon Bernois



Künstler*innen


Programm

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester
C-Dur op. 56 «Tripelkonzert» (1803 / 04) (35′)

Nikolai Rimski­-Korsakow (1844–1908)
Scheherazade. Symphonische Suite op. 35 (1888) (45′)


Sponsor*innen

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