Enrique Mazzola Dirigent, Frank Peter Zimmermann Violine, Berner Symphonieorchester

Er ist einer der bedeutendsten Violinvirtuosen unserer Zeit, und er steht stets für das Besondere, nicht zuletzt in der Wahl seines Repertoires: Auch für seinen Bern-Auftritt wählt Frank Peter Zimmermann zwei Solokonzerte, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen. Rhythmische Vielfalt, inspirierte Melodien mit populärem Einschlag, sensible harmonische Effekte – das zeichnet sowohl Martinůs Suite Concertante als auch Bartóks zweite Rhapsodie aus. Es sind zwei Ausnahmewerke für den grossen deutschen Ausnahmevirtuosen und seine berühmte Stradivari mit dem klingenden Beinamen «Lady Inchiquin». Und damit Szenenwechsel: Die Hirtenlandschaft unweit von Rom, Trevi-Brunnen, Villa Medici und nächtlicher Pinienhain inklusive Nachtigallengesang – Ottorino Resphigis Fontane di Roma und Pini di Roma sind Programmmusik pur. Sie entführen an die berühmtesten Stätten der Ewigen Stadt, lassen das Rauschen der Brunnen und die Schritte römischer Heerscharen auf der Via Appia lebendig werden. Lange schon gilt der italienische Maestro Enrique Mazzola als Spezialist für italienische Oper und grossbesetzte Partituren – das garantiert eine prachtvolle Gala zugunsten der Stiftung Corelina, die Kindern in schwierigen Verhältnissen eine notwendige Herzoperation ermöglicht.

Konzertprogramm

Bohuslav Martinů (1890 – 1959)
Suite Concertante für Violine und Orchester d-Moll, 2. Fassung (1943/44) (23′)

Béla Bartók (1881 – 1945)
Rhapsodie Nr. 2 für Violine und Orchester Sz. 90 (1928/29, rev. 1935) (10′)

Ottorino Resphigi (1879 – 1936)
Fontane di Roma (1916) (18′)
Pini di Roma (1924) (20′)