Jader Bignamini Dirigent, Bertrand Chamayou Klavier, Berner Symphonieorchester

Richard Strauss malt in seiner allgewaltigen Alpensymphonie ein hochalpines Panorama: Dem Sonnenaufgang folgt die Wanderung vorbei an Bach, Alm und Gletscher. Nachdem ein Gewitter hereingebrochen ist, erklimmt man schliesslich den Gipfel. Es ist eine Partitur der Superlative, sowohl kompositorisch als auch besetzungstechnisch. Wind- und Donnermaschine, Celesta, Orgel und nicht weniger als zwölf Hörner sieht die Partitur vor. Unter der Leitung des italienischen Dirigenten Jader Bignamini, Music Director des Detroit Symphony Orchestra, der hier sein Bern-Debüt gibt, kann das BSO in dieser eindrucksvollen Hommage an die Bergwelt alle Klangregister ziehen und den Gipfel orchestraler Kunst erstürmen. Und mehr noch: Bertrand Chamayou (auch er erstmals im Casino Bern zu Gast) übernimmt den Solopart im G-Dur-Konzert seines Landsmannes Maurice Ravel. Als virtuoses Paradestück – heiter, brillant, klassisch und jazzig zugleich – steht auch diese Konzerthälfte für Unterhaltung auf höchstem Niveau. Zur Einstimmung wählt Bignamini die ehernen Klänge der Coriolan-Ouvertüre, ein gekonnter Auftakt, mit dem dieses Konzert zum unvergesslichen Erlebnis werden wird.

Konzertprogramm

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Ouvertüre zu Coriolan c-Moll op. 62 (1807) (09′)

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929 – 31) (23′)

Richard Strauss (1864 – 1949)
Eine Alpensymphonie op. 64 (1911 – 15) (47′)