Das 1. Orgelkonzert wird als Ersatzdatum am 01. März 2020 mit identischem Programm und Uhrzeit durchgeführt.

Vom verträumten Stück Ma Mère L’oye von Maurice Ravel, bei uns für Harfe und Orgel, über die wuchtige Sonate in C-Moll von Percy Whitlock bis hin zur Urafführung von „…And The New Cannot Be Born“ des Berner Musikers und Produzenten Samuel Savenberg, wird es ein klangliches Erlebnis. Die Orgel wird zum Klingen gebracht wie noch nie zuvor.

Die Harfenistin Marie Trottmann hat an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst von Frankfurt am Main in der Klasse von Françoise Friedrich in den Fachbereichen Künstlerische Ausbildung und Pädagogik mit den höchsten Auszeichnungen absolviert. Sie unterrichtet mit grosser Freude an der Musikschule der Musikakademie der Stadt Basel und am Konservatorium in La Chaux-de-Fonds.

Antonio García ist seit Juli 2013 Titularorganist der französischen Kirche Bern. Er ist heute Dozent an der Hochschule der Künste Bern, Studienleiter der Kirchenmusik Abteilung und Organist des Kultur-Casinos in Bern. Als Konzertveranstalter wirkt er u.a. in Bern und für die Barockorgeln der Abtei in Bellelay.

Tobias Willi (*1976) ist seit 2015 Hauptorganist an der Johanneskirche in Zürich und unterrichtet als Professor für künstlerisches Orgelspiel sowie für Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Die Musik des 19. bis 21. Jahrhunderts bildet einen Schwerpunkt seines Wirkens. Verschiedene Projekte in seinem künstlerischen Schaffen sind zudem der interdisziplinären Arbeit gewidmet und verbinden Orgelmusik mit Film, Poesie u.a.

Samuel Savenberg (S S S S)

Unter dem Pseudonym S S S S veröffentlicht der Schweizer Musiker und Produzent Samuel Savenberg seit 2014 Musik, die nur in letzter Konsequenz noch als Techno zu bezeichnen ist. Kontinuierlich hat Savenberg auf verschiedenen internationalrenommierten Plattformen Musik vorgelegt, das sich einer klaren Zuschreibung verweigert, obwohl es sich zu einer eigenen Handschrift bekennt. Savenberg hat diese Musik in den vergangenen Jahren in verschiedenen Kontexten aufgeführt. Er hat sie sowohl live und als DJ in Klubs gespielt aber auch
ortsspezifisch für Mehrkanal-Systeme komponiert und Tanz– und PerformanceStücke begleitet. Mit S S S S ist er in der Berliner Techno-Institution Berghain, im Café OTO in London, oder auch in der Hamburger Laiszhalle aufgetreten. Mit „…And The New Cannot Be Born“ wagt er sich an eine neue, reduzierte
Instrumentierung.

Eintritt frei

Programm

Für Harfe und Orgel
Maurice Ravel – Ma mère l’oye (1909)
César Franck – Prélude, Fugue et variations (1860)
Ca. 30 Minuten

Solo Orgel
Percy Whitlock – Sonate in C-Moll (1936)
Ca. 40 Minuten

Komposition für Orgel und Live-Elektronik
Samuel Savenberg
„…And The New Cannot Be Born“ (2019)
Ca. 11 Minuten

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