Zukunftsmusik - Meisterwerke, die ihrer Zeit voraus waren: Das gilt sowohl für Beethovens Violinkonzert als auch für die Symphonie fantastique von Berlioz. Rattle-Schüler Robin Ticciati und sein DSO Berlin präsentieren sie zusammen mit Stargeigerin Isabelle Faust.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist nur einer von mehreren exzellenten Klangkörpern in der Bundeshauptstadt, kann aber auf eine eindrucksvolle Historie verweisen. Gegründet nach dem Zweiten Weltkrieg als Radio- Orchester für den amerikanischen Sektor, ging es später in die Verantwortung des deutschen Rundfunks über. Zu seinen Chefdirigenten zählten Ferenc Fricsay, Lorin Maazel, Kent Nagano und Ingo Metzmacher; seit 2017 wird es von
Robin Ticciati geleitet. Für seine Aufnahmen hat das Orchester im Lauf der Zeit sämtliche wichtigen Plattenpreise gewonnen, den Grammy ebenso wie den Preis der deutschen Schallplattenkritik, den Grand Prix du Disque, den Diapason d’Or und viele mehr. Auch einige spektakuläre Uraufführungen sind mit ihm verbunden, Ligetis Cellokonzert etwa oder das Opern-Oratorium «El niño» von John Adams. Überhaupt hat das DSO sich immer wieder für zeitgenössische Musik eingesetzt, was ihm in der Vergangenheit schon diverse Ehrungen einbrachte.

Programm

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Violine und Orchester
D-Dur op. 61

Hector Berlioz (1803–1869)
Symphonie fantastique
Episode de la vie d’un artiste op. 14

Dirigent: Robin Ticciati
Violine: Isabelle Faust

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