«Es soll ein Konzert sein, dass sich die Engel im Himmel freuen»

Der Massstab, den sich Felix Mendelssohn für sein Violinkonzert auferlegte, war nicht gerade gering, und dennoch herrscht seit der legendären Leipziger Uraufführung vom 13. März 1845 kein Zweifel daran, dass dieses vollendet schöne, bis ins letzte melodische Detail veredelte Konzert den Ansprüchen des ‹englischen Chors› genügen kann. Der junge deutsche Geigenvirtuose Tobias Feldmann ist seit längerem bekannt für seine facettenreichen Darbietungen, für fesselnde Bühnenpräsenz und emotionale Tiefe – er ist damit die Topbesetzung für den Solopart. Gut dreissig Jahre ist es her, dass Jun Märkl als Kapellmeister des bso die erste Stufe seiner steilen Karriere zündete. Unvergessen ist seine Aufführung des Mendelssohn’schen Lobgesangs vor einigen Jahren. Mit der Ouvertüre zu Schumanns Manfred und der Dritten von Johannes Brahms rundet der Maestro diesen Konzertabend zu einem Gipfeltreffen der deutschen Romantik ab.

Konzertprogramm

Robert Schumann 1810 – 1856
Ouvertüre zum Dramatischen Gedicht «Manfred» von Lord Byron op. 115 (1848) (11′)

Felix Mendelssohn 1809 – 1847
Violinkonzert e-Moll op. 64 (1844) (26′)

Johannes Brahms 1833 – 1897
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90 (1883) (35′)
Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll WoO 1 (1873) (04′)

Orchester: Berner Symphonieorchester
Dirigent: Jun Märkl
Violine: Tobias Feldmann

Konzerteinführung

Mark Schulze Steinen
DO, 17. Dezember 2020, 18:30
FR, 18. Dezember 2020, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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