«Lieber Beethoven, was haben Sie da wieder gemacht?»

Mit diesen Worten kommentierte Fürst Esterházy, der Auftraggeber des Werks, Ludwig van Beethovens Messe in C, op. 86, bei der Uraufführung 1807.
Beethovens Messe in C gilt mit ihrer subjektiv-bekenntnishaften Tonsprache als modernes und zukunftsweisendes Werk, das für die Weiterentwicklung der Messkompositionen im 19. Jahrhundert bedeutsame Impulse gegeben und neue Massstäbe gesetzt hat. Die Messe in C steht für Bekenntnisfreude, entschiedene Stimmungswechsel, ein ausgeprägtes Wort-Ton-Verhältnis (diese musikalische Individualisierung intensiviert den Ausdrucksgehalt) sowie deutliche Inhaltsnuancen. Sie ist gekennzeichnet durch ausgeprägte Dynamik, Dramatik, Farbe und Kontrast.

Ensamble/Orchester

Berner Bach Chor, TOBS Theater Orchester Biel Solothurn

Dirigent

Amir Tiroshi

Solisten/innen

Vili Gospodiva, Christina Daletska, Luca Gotti, Israel Martins